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Mit eigenen Stundensätzen gerechnet: was Sichtbarkeit wirklich kostet

In einem Haus, das selbst Dienstleistungen kalkuliert, wird diese Entscheidung anders getroffen als anderswo. Nicht "was kostet das", sondern "was kostet es, es selbst zu machen" — und diese zweite Frage lässt sich hier ausnahmsweise mit den eigenen Stundensätzen beantworten, die ohnehin auf jedem Angebot stehen.

Die beiden Preise liegen offen. AutoSEO verlangt für eine Domain 149 Dollar im Monat, FullSEO für dieselbe Domain 500. Hinzu treten zwei getrennt buchbare Positionen: Nachschlagewerksplätze für zehn Dollar das Stück, wählbar als 0, 1, 5 oder 10, und Partnernetzplätze für einen Dollar das Stück, wählbar als 0, 20, 100 oder 500. Was folgt, ergibt sich daraus durch Multiplikation.

Rechnung · Mit eigenen Sätzen

Die Frage, die man hier präziser beantworten kann als anderswo

Ein Handwerksbetrieb schätzt, was ihn die eigene Arbeitszeit kostet. Eine Kanzlei, eine Agentur oder eine Beratung muss nicht schätzen — der Stundensatz ist bekannt, er steht in jedem Angebot, und die Kalkulation dahinter ist im Haus unbestritten. Damit lässt sich die Alternative zum Zukauf ungewöhnlich genau beziffern.

VarianteAufwand im HausBewertet mit dem eigenen Satz
Vollständig selbst betreibenSechs bis zehn Stunden im MonatVierstellig, monatlich
Zukauf, untere StufeUnter einer Stunde im Monat149 $ plus fast nichts
Zukauf, obere StufeZwei Stunden im Monat500 $ plus zwei Stunden
Eine Agentur beauftragenZwei bis vier Stunden AbstimmungDeren Satz plus die eigene Zeit

Die erste Zeile ist diejenige, die in solchen Häusern am häufigsten gewählt und nie durchgerechnet wird. Sechs bis zehn Stunden im Monat, bewertet mit dem Satz, zu dem dieselbe Stunde einem Mandanten in Rechnung gestellt würde, ergeben eine Summe, die jede Zeile der Preistabelle weiter unten übersteigt — meist um ein Mehrfaches. Sie erscheint nur deshalb als sparsam, weil sie in keiner Buchung auftaucht.

Zur Einordnung dessen, was folgt. Die Aufstellung unten beziffert Ausgaben und prognostiziert nichts über Erträge. Ob sich eine Zeile für ein bestimmtes Haus trägt, beantworten dessen eigene Zahlen nach mehreren Monaten Laufzeit — und bei beratenden Berufen mit langer Anbahnung eher nach anderthalb Jahren als nach einem.
Stufen · Der Unterschied im Alltag

Was die beiden Stufen praktisch trennt

Untere Stufe

AutoSEO — läuft ohne Betreuung

Für den Fall, dass niemand im Haus die Zeit dafür verantworten will.

149 $ / Monat · je Domain
  • Vorschläge kommen von selbst. Gespeist werden sie aus den Google-Meldungen, aus der beobachteten Ausgabe der Treffer und aus selbst hinterlegten Startbegriffen. Zustimmung, Ablehnung und Vertagung stehen jederzeit offen; drei unbearbeitete Wochen bringen den Ablauf nicht ins Stocken.
  • Verweise entstehen nebenher. Das Partnernetz erledigt das, ohne dass jeder Fall einzeln freigegeben werden müsste. Genau daran unterscheidet sich das Verfahren von einer Softwarelizenz, die untätig bleibt, solange niemand sie bedient.
  • Es geht um das, was bereits steht. Benannt werden die betroffene Seite und der konkrete Eingriff — nicht der Rat, etwas Neues aufzusetzen, wofür ohnehin keine Kapazität da wäre.
  • Auswertungen kosten nichts extra. Berichte, die Entwicklung der Platzierungen und die Chronik des Vorgangs stecken im Monatsbetrag; eine gesonderte Position dafür erscheint auf keiner Rechnung.
149 $
monatlich für eine Domain
1 788 $
dasselbe über ein volles Jahr
4–8
Wochen, ehe sich etwas zeigt
Obere Stufe

FullSEO — mit Steuerung, sofern gesteuert wird

Für Häuser, in denen jemand die fachliche Eignung eines Begriffs beurteilen kann.

500 $ / Monat · je Domain
  • Erst der Mensch, notfalls die Maschine. Bleibt die Bearbeitung über Wochen liegen, übernimmt wieder die eingebaute Auswahl. Zum Stillstand kommt also nichts — für den Aufpreis gab es in einem solchen Monat allerdings keine Gegenleistung.
  • Eine Untergrenze für die Herkunft der Verweise. Statt zu nehmen, was greifbar ist, wird festgelegt, wie viel Autorität eine Quelle mindestens mitbringen muss.
  • Vor der Umsetzung schaut jemand darauf. Kein Änderungsvorschlag wird wirksam, ohne dass er zuvor geprüft worden wäre.
  • Mitarbeiter sind Teil des Pakets. Der Anbieter führt für diese Stufe ausdrücklich Personen auf, die sich um Suchmaschinenfragen, um die Website selbst und um die Texte kümmern.
500 $
monatlich für eine Domain
6 000 $
dasselbe über ein volles Jahr
230 000+
Seiten im Partnerverbund

Die Entscheidung zwischen beiden Stufen hängt in diesen Häusern an einer einzigen Frage, und sie ist unangenehm: Wer soll die zwei Stunden im Monat abrechnen? Sie sind nicht fakturierbar, sie konkurrieren mit Mandantenarbeit, und ohne interne Projektnummer werden sie bei jeder Terminkollision verlieren. Wer diese Frage nicht vorher beantwortet, kauft die obere Stufe und bekommt das Ergebnis der unteren.

Es gibt für diese Häuser noch eine dritte Variante, die in der Tabelle oben fehlt und regelmäßig erwogen wird: die Aufgabe an eine befreundete Agentur zu geben, mit der man ohnehin zusammenarbeitet. Das funktioniert und hat eine Eigenheit, die man kennen sollte. Der Aufwand für Abstimmung liegt bei zwei bis vier Stunden monatlich und damit höher als bei der oberen Zukaufstufe — nicht weil die Agentur schlecht arbeitet, sondern weil jede Auslagerung Übergabepunkte erzeugt. Wer diese Stunden mitrechnet, kommt bei der befreundeten Agentur regelmäßig auf einen höheren Gesamtaufwand als bei der Variante, die er für die unpersönlichere hielt.

Posten · Nur in Stufen

Zwei Zusatzposten, ausschließlich gestaffelt

Optional dazuJe StückMögliche BestellgrößenGrößte Bestellgröße im Monat
Plätze in Nachschlagewerken10 $0 · 1 · 5 · 10100 $
Plätze im Partnernetz1 $0 · 20 · 100 · 500500 $

Andere Größen sieht das System nicht vor. Hält jemand sieben Plätze in Nachschlagewerken für angemessen, muss er sich zwischen fünf und zehn entscheiden, also zwischen fünfzig und hundert Dollar im Monat; über zwölf Monate summiert sich der Abstand auf sechshundert Dollar. Wer diese Stufung erst später erläutert, steht da wie jemand, der stillschweigend aufgeschlagen hat — sie gehört in die erste Beschlussvorlage.

Punkt eins, ohne Umschweife. Wer die Netzwerkmenge hochsetzt, bekommt mehr Platzierungen und keine besseren. Die Zahl bezieht sich auf die Menge und lässt offen, wie es um die tragenden Seiten steht. In einem Berufsstand, dessen Außendarstellung berufsrechtlichen Grenzen unterliegt, ist eine kleine Menge oberhalb einer festgelegten Schwelle ohnehin die einzige verantwortbare Variante.

Andersherum betrachtet: Steht diese Person zur Verfügung, erhält man für den Aufschlag etwas, das kein größerer Etat beschaffen kann. Sortiert man die Suchbegriffe nach dem Ertrag des Mandats, das sich dahinter verbirgt, und nicht nach der Häufigkeit der Abfragen, verschiebt sich innerhalb eines Quartals, welche Art von Anfragen überhaupt eingeht. Über dieses Urteilsvermögen verfügt ein Partner des Hauses und so gut wie nie eine hinzugezogene Kraft.

Erste Spalte

Was auf der Rechnung erscheint

Der monatliche Betrag: nachvollziehbar, vergleichbar und der einzige Gegenstand jeder Etatrunde.

  • Zwischen 149 und 1 000 im Monat
  • Leicht zu vergleichen, leicht zu streichen
Zweite Spalte

Was auf keiner Rechnung steht

Die nicht fakturierbaren Stunden derjenigen, deren Zeit im Haus am teuersten ist.

  • Unter einer Stunde, oder sechs bis zehn
  • Wird nie beziffert
Zwölf Monate, eine DomainAutoSEO1 788 $149 $ im MonatFullSEO6 000 $500 $ im MonatEnzyklopädie-Plätze: 10 $ je PlatzNetzwerk-Plätze: 1 $ je Platz
Mit eigenen Stundensätzen gerechnet verschiebt sich das Verhältnis deutlich — die Grundgebühr ist selten der größte Posten.
Rechnung · Vier Zeilen

Vier Zeilen, vollständig gerechnet

Sämtliche Angaben in Dollar, jeweils ohne Steuern und ohne ausgehandelte Abschläge. Der Jahreswert entsteht durch Multiplikation des Monatswerts mit zwölf.

ZeileWoraus sie bestehtPro MonatAuf ein Jahr
AAutoSEO, ohne Zusätze149 $1 788 $
BAutoSEO, dazu 10 Enzyklopädie-Platzierungen (100 $)249 $2 988 $
CFullSEO, dazu 5 Enzyklopädie-Platzierungen (50 $)550 $6 600 $
DFullSEO, dazu 500 Netzwerk-Platzierungen (500 $)1 000 $12 000 $
1 788 $
Zeile A im Jahr
2 988 $
Zeile B im Jahr
6 600 $
Zeile C im Jahr
12 000 $
Zeile D im Jahr

Wie sich diese vier Zeilen an den eigenen Zahlen statt an einer Beispielrechnung darstellen, lässt sich in derselben Umgebung nachrechnen, in der später auch die Auswertung liegt.

Zeile B verdient in diesem Umfeld besondere Beachtung. Für hundert Dollar mehr im Monat als Zeile A kommen zehn Enzyklopädie-Platzierungen hinzu — genau der Posten, der auf die Art von Quelle zielt, aus der beim Zusammenstellen von Antworten zitiert wird. Für ein Haus mit mehreren abgrenzbaren Fachgebieten ist das die sinnvollste Erweiterung überhaupt, und sie kostet auf das Jahr gerechnet 1 200 Dollar mehr als die Grundzeile.

Wichtiger als jede einzelne Zahl in dieser Übersicht ist die Abrechnungsweise: Es handelt sich durchweg um monatliche Bindungen. Wer eine Stufe hinauf- oder hinuntergeht, ändert eine Einstellung; ein Vertrag muss dafür nicht aufgemacht werden. Folglich verlangt niemand, für ein ganzes Jahr richtig zu liegen — es genügt, die nächsten drei Monate vertreten zu können. Wo eine Partnerrunde vierteljährlich über Ausgaben spricht, nimmt dieser Hinweis der Debatte fast ihr ganzes Gewicht, und ausgerechnet er fehlt in beinahe jeder Vorlage. Liegen beide Zeilen in einem Zugang nebeneinander, wird der Wechsel endgültig zur reinen Rechenfrage.

Vergleich · Der interne Maßstab

Wogegen im Haus tatsächlich abgewogen wird

Der ehrliche Vergleich

Ein einziges gewonnenes Mandat

In beratenden Berufen übersteigt der Deckungsbeitrag eines durchschnittlichen Mandats die Jahressumme jeder Zeile dieser Tabelle deutlich.

  • Rechnet sich ab einem Mandat
  • Wird selten so ausgesprochen
Der stille Vergleich

Die eigene nicht fakturierbare Zeit

Sechs bis zehn Stunden monatlich, bewertet mit dem eigenen Satz. Die teuerste Zeile auf dem Tisch und die einzige ohne Beleg.

  • Erscheint als sparsam
  • Ist es nachweislich nicht

Beide Vergleiche zusammen erklären, warum diese Entscheidung in Beratungshäusern schneller fällt als in anderen Betrieben, sobald sie einmal ausgesprochen wird. Die Schwierigkeit liegt nicht in der Rechnung, sondern darin, dass sie normalerweise gar nicht aufgestellt wird — weil nicht fakturierbare Zeit in keiner Auswertung erscheint und deshalb im Kopf mit null bewertet wird.

Der zweite Vergleich hat gegenüber dem ersten einen praktischen Vorzug: Er lässt sich in der Partnerrunde vorrechnen, ohne dass jemand etwas glauben müsste. Man nimmt den Stundensatz, der ohnehin auf jedem Angebot steht, multipliziert ihn mit acht Stunden und stellt das Ergebnis neben die Zeilen der Tabelle. Diese Rechnung braucht keine Annahme über Wirkungen, keine Prognose und keinen Verweis auf Erfahrungswerte anderer Häuser — sie benutzt ausschließlich Zahlen, die im Haus unbestritten sind. Genau deshalb überzeugt sie in fünf Minuten, während jede Erklärung über Sichtbarkeit eine halbe Stunde braucht und am Ende trotzdem Skepsis übriglässt.

Zeitachse · Die zwölf Monate

Wie sich das Jahr tatsächlich abspielt

Die Rechnung läuft ab dem ersten Monat, das Ergebnis kommt erheblich später. Diese Schieflage bringt mehr solcher Vorhaben zu Fall als alles andere, und sie schlägt in der ungünstigsten Phase zu: Ein Teil der Mittel ist bereits abgeflossen, während sich sachlogisch noch gar nichts hätte zeigen können.

4–8
Wochen, bis etwas erkennbar wird
2
Tage Rückstand der Zahlen
12
Monate bis zur belastbaren Bewertung

Auch die Kennzahl, auf die es ankommt, wandert im Jahresverlauf. Zu Beginn bewegt sich nur der Aufnahmestand schnell genug; danach werden Ränge aussagekräftig, später Zugriffe, ganz zuletzt Anfragen mit belegbarer Herkunft. In beratenden Berufen kommt hinzu, dass zwischen dem ersten Kontakt und einer Beauftragung Monate liegen — die Anfragen des laufenden Jahres gehen auf Kontakte des Vorjahres zurück. Der Projektverlauf in einem Arbeitsbereich hält die Abfolge mit Datum fest, was die Jahresbesprechung erheblich verkürzt.

Drei Dinge, die vor der Bestellung feststehen sollten. Der übliche Deckungsbeitrag eines Mandats, die Zahl zusätzlicher Mandate, ab der sich die gewählte Zeile trägt, und ein Datum für die Beurteilung. Fehlt eines davon, entscheidet am Jahresende das Gefühl — und das votiert in solchen Fragen regelmäßig gegen eine Verlängerung.

Der Vollständigkeit halber gehört dazu, was die beiden Posten jeweils bewirken sollen — sie werden meist gemeinsam bestellt und danach als eine Ausgabe beurteilt. Der eine zielt auf Material, das beim Formulieren einer Antwort als Beleg herangezogen wird; der andere verändert, wie schwer eine Website in einer klassischen Trefferliste wiegt. Zwei Mechanismen mit zwei Zeithorizonten, und in einer gemeinsamen Etatzeile lässt sich über keinen von beiden etwas sagen. Sie getrennt zu führen kostet in der Buchhaltung nichts und macht die Jahresauswertung erst möglich.

Vorbedingung · Noch vor dem Preis

Ein Test, der zwingend am Anfang steht

Wer eine Bestellung aufgibt, ohne geklärt zu haben, ob die eigenen Seiten sauber in den Bestand gelangen, verschenkt die ersten sechs Monate. Die Klärung ist an einem Vormittag erledigt und dreht sich um drei Punkte: Reist der Text mit dem aus, was der Server verschickt? Ist er irgendwo aufgenommen worden? Und trägt jede Unterseite genug Eigenes, um allein bestehen zu können?

Der zweite Punkt, gleichfalls schnörkellos. Wer Platzierungen auf eine nirgends verzeichnete Seite lenkt, verschenkt sein Geld. Zuerst feststellen, ob die Aufnahme stattgefunden hat, danach die Zusatzposten ordern. Bei umgekehrter Reihenfolge finanziert ein Haus ein volles Jahr Platzierungen ins Leere und bemerkt es beim Jahresabschluss.

Für beratende Berufe kommt beim Zeitverlauf eine zusätzliche Verzögerung hinzu, die man einplanen sollte. Zwischen dem Moment, in dem jemand zum ersten Mal auf das Haus stößt, und dem Moment, in dem er anruft, liegen in diesen Berufen häufig mehrere Monate — man sammelt, vergleicht, wartet den passenden Anlass ab. Wer die Wirkung deshalb an den Anfragen des laufenden Jahres misst, misst systematisch das Vorjahr. Brauchbar sind in den ersten Monaten die früheren Größen: Aufnahmestand, Ränge bei den eigenen Fachbegriffen, und ob die Zahl der Erstkontakte mit belegbarer Herkunft zunimmt.

Zeit · Wo sie herkommt

Die zwei Stunden, die niemand hat

Bei der oberen Stufe entscheidet nicht der Aufpreis, sondern die Frage, wer die zwei Stunden im Monat übernimmt. In einem Haus, das nach fakturierbaren Stunden steuert, existiert nur, was gebucht werden kann — und ohne interne Projektnummer verliert diese Aufgabe jede Terminkollision, völlig zu Recht aus Sicht der Auslastungsplanung.

  • Eine interne Projektnummer vergeben. Zehn Minuten Aufwand, und die Aufgabe existiert im System. Ohne sie bleibt sie eine Absichtserklärung.
  • Einen festen Termin setzen. Zwei Stunden im Monat, im Kalender, mit Namen. Nicht "wenn es ruhiger wird" — diese Woche kommt nicht.
  • Die Person nach Fachkenntnis auswählen. Nicht wer Zeit hat, sondern wer Begriffe nach Mandatswert beurteilen kann. Nur dafür wird der Aufpreis gezahlt.
  • Ohne diese drei Punkte die untere Stufe wählen. Sie liefert dasselbe Ergebnis wie eine ungenutzte obere Stufe und kostet 4 212 Dollar im Jahr weniger.

Was im eigenen Fachgebiet überhaupt in Reichweite liegt, ermittelt die Keyword-Recherche. Welche Texte noch fehlen, damit die eigene Arbeitsweise nachvollziehbar wird, fällt in die Content-Strategie. Und wie stark die Anforderungen zwischen den Berufsständen auseinandergehen, zeigt ein Vergleich der Übersicht für Werbeagenturen mit jener für Messedienstleister. Da dieselbe Oberfläche beide Stufen bedient, bedeutet ein Wechsel lediglich, eine Auswahl zu ändern.

Zum Schluss eine Klarstellung, die in Angeboten selten steht und in diesem Umfeld besonders wichtig ist. Keine dieser vier Zeilen nimmt jemandem das Schreiben ab. Was sie leisten: Bestehendes wird auffindbar, es entstehen Vorschläge, und es wachsen Verweise. Ob die aufgerufene Seite den Leser überzeugt, hängt an ihrem Text — und der muss in einem Beratungshaus fachlich richtig sein, weshalb ihn niemand von außen liefern kann. Wer diese Aufgabenteilung vor der Bestellung ausspricht, vermeidet die häufigste Enttäuschung des zweiten Halbjahres.

Eigene Jahressumme mit eigenen Sätzen rechnen

Nachgefragt · Aus der Partnerrunde

Fragen aus Partnerrunde und Buchhaltung

Warum kostet Zeile B 1 200 Dollar mehr als Zeile A?

Weil zehn Enzyklopädie-Platzierungen hundert Dollar monatlich kosten, also 1 200 Dollar im Jahr. Sie zielen auf die Quellenart, aus der beim Zusammenstellen von Antworten am häufigsten zitiert wird. Für ein Haus mit mehreren abgrenzbaren Fachgebieten ist das die wirksamste Erweiterung in dieser Tabelle.

Bringen fünfhundert Netzwerkplätze fünfmal so viel wie hundert?

Nein. Gezählt wird die Menge, nicht die Güte, und mit steigender Stufe wächst der Anteil schwacher Quellen. In einem Berufsstand mit berufsrechtlichen Grenzen für die Außendarstellung ist die kleinere Menge oberhalb einer festgelegten Schwelle ohnehin die einzige Variante, die sich verantworten lässt.

Wie beziffern wir unsere eigene Zeit in dieser Rechnung?

Mit dem Satz, zu dem dieselbe Stunde einem Mandanten berechnet würde — nicht mit den Personalkosten. Sechs bis zehn Stunden monatlich ergeben so eine Summe, die jede Zeile der Tabelle übersteigt. Diese Rechnung einmal aufzustellen dauert fünf Minuten und kehrt die intuitive Rangfolge der Optionen regelmäßig um.

Lohnt die obere Stufe ohne eigene Marketingstelle?

Nur, wenn eine namentlich benannte Person zwei Stunden im Monat mit Projektnummer dafür bucht. Fehlt das, greift der eingebaute Rückfall auf die Automatik, und 4 212 Dollar jährlicher Aufpreis kaufen ein Mitspracherecht, das niemand ausübt. Mit dieser Person kann sich der Unterschied im ersten Jahr rechnen.

Können wir nach sechs Monaten aufhören?

Vertraglich ja, sachlich ist es in beratenden Berufen besonders unklug. Sechs Monate zeigen Bewegungen bei den Rängen und praktisch nichts über Anfragen, weil zwischen erstem Kontakt und Beauftragung Monate liegen. Steht nur ein halbes Jahr bereit, ist die kleinste Zeile über zwölf Monate die bessere Wahl.

Wird je Standort oder je Domain abgerechnet?

Maßgeblich ist die Domain. Sitzen mehrere Standorte unter einer gemeinsamen Adresse, fallen in der unteren Stufe einmalig 149 Dollar pro Monat an. Erst mit einer zweiten selbständigen Domain steigt das auf 298 Dollar monatlich beziehungsweise 3 576 Dollar jährlich — was dafür spricht, ohne zwingenden Anlass bei einem einzigen Auftritt zu bleiben.

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