Der Auftritt ist gestalterisch untadelig. Die Schrift sitzt, die Übergänge laufen weich, das Projektarchiv baut sich beim Scrollen elegant auf. Von außen betrachtet enthält er fast keinen Text — die Überschriften sind Grafiken, die Fallstudien liegen als Dokumente vor, und das Archiv entsteht erst, wenn jemand es öffnet.
Bei Gestaltern, Architekten und Agenturen ist das kein Randfall, sondern die Regel. Der Auftritt wurde von Leuten gebaut, die Wert auf Anmutung legen, mit Werkzeugen, die Anmutung erleichtern — und die Frage, ob die Inhalte von außen als Inhalte erkennbar sind, hat in diesem Bauprozess niemand gestellt, weil sie im Entwurf nicht vorkommt.
Der Unterschied zwischen sichtbar und ausgeliefert
Bemerkt wird das nie über sinkende Zahlen. Es zeigt sich als Ungereimtheit: Im Haus weiß jeder, dass es zu einem Projekt eine ausführliche Darstellung gibt, und keine einzige Suchanfrage führt jemals dorthin. Nachgeforscht wird nicht, weil für etwas, das nie in den Bestand gelangt ist, keine Warnung erscheint.
| Bauweise | Wie es aussieht | Was ankommt |
|---|---|---|
| Überschrift als Grafik gesetzt | Typografisch genau richtig | Ein Bild ohne Text |
| Fallstudie als Dokument | Hochwertig, gestaltet | Eine Datei, auf die nichts verweist |
| Projektarchiv mit Filtern | Angenehm zu bedienen | Adressen, die erst beim Klicken entstehen |
| Text baut sich beim Scrollen auf | Ein schöner Effekt | Ein Gerüst ohne Inhalt |
Die vierte Zeile ist die folgenschwerste und die am schwersten zu bemerken. Wo Text erst dann eingesetzt wird, wenn ein Abschnitt in den Blick gerät, steht er im ausgelieferten Dokument nicht. Im Browser ist er da, auf jedem Bildschirm im Haus sieht die Seite vollkommen richtig aus, und von außen ist sie weitgehend leer. Diese Bauweise ist bei animationsstarken Auftritten der Normalfall.
Auf welchen Wegen eine Seite entdeckt wird
Über Links von bereits bekannten Seiten
So läuft es üblicherweise. Eine Seite, die ein bis zwei Klicks von etwas Etabliertem entfernt sitzt, wird in aller Regel aufgenommen. Wer nur über eine Filterauswahl dorthin gelangt, sitzt auf keinem Pfad.
- Steht und fällt mit der Struktur
- Eine Filterauswahl ersetzt keinen Link
Eine Liste ausdrücklich übergeben
Sinnvoll, wenn Projektseiten erstmals eigene Adressen bekommen haben oder wenn ein Archiv gerade neu aufgebaut wurde.
- Unabhängig von der Tiefe
- Durch Tagesgrenzen begrenzt
Der Filter im Projektarchiv verdient dieselbe Warnung wie ein Suchformular: Er ist eine Anweisung an einen Menschen und kein Weg. Wo eine Projektseite ausschließlich dadurch erreichbar ist, dass jemand eine Kategorie auswählt, führt kein Pfad dorthin. Ob das eine Rolle spielt, hängt davon ab, ob die Projektseiten gefunden werden sollen — und diese Frage wird beim Entwurf so gut wie nie gestellt.
Den ersten Zugang sollte man dabei nicht zugunsten des zweiten aufgeben. Ein besserer Aufbau wirkt dauerhaft, eine Einreichung nur einmalig. Wo Projektseiten untereinander verweisen — auf verwandte Arbeiten, auf dieselbe Leistung bei anderen Kunden, auf die zugehörige Fallstudie —, bleibt der gesamte Bestand für immer leichter zu erschließen. Die vernünftige Aufteilung lautet: den Aufbau so herrichten, dass der erste Zugang trägt, und den zweiten für die Fälle bereithalten, in denen er das nicht kann — eine Neugestaltung, eine Umbenennung, ein Archiv, das erstmals eigene Adressen bekommt.
Die Obergrenzen, nüchtern betrachtet
Wie viel täglich und je Durchgang läuft
Bei einem Agenturauftritt selten die Beschränkung, und deshalb umso wichtiger zu kennen.
- Nicht die Domain zählt, sondern der Zugang. Pro Tag stehen tausend Adressen zur Verfügung, und zwar zusammen für alles, was unter diesem Zugang liegt.
- Zehntausend Adressen passen in einen Auftrag. Der gesamte Stapel wird sofort angenommen, danach jeden Tag um das Tagesmaß abgetragen — zehntausend brauchen so etwa vierzehn Tage.
- Gleichzeitig zwei, in der Schlange zwanzig. Werden mehrere Aufträge zusammen abgeschickt, entscheidet entweder man selbst über die Reihenfolge oder der Zeitstempel tut es.
- Bis zu drei Ebenen tief, tausend Sitemaps im Auftrag. Selbst ein umfangreiches Projektverzeichnis kommt damit reichlich aus.
Warum das hier fast nie das Problem ist
Und was daraus für die Fehlersuche folgt.
- Achtzig Projektseiten sind in einer Stunde erledigt. Ein typischer Agenturauftritt liegt weit unter jeder Grenze, was bedeutet: Wenn etwas nicht erscheint, liegt es nicht an der Kapazität.
- Die Beschränkung ist die Auslieferung. Bei gestaltungsstarken Auftritten ist das mit großem Abstand die häufigste Ursache und die einzige, die zuerst geprüft gehört.
- Danach kommt die Verknüpfung. Zweithäufigste Ursache: Die Seite existiert und im ganzen Auftritt verweist nichts auf sie.
- Erst zuletzt die Übergabe. Sie hilft nur, wenn die beiden Punkte davor stimmen — sonst wird eine leere Seite übergeben.
Für ein Haus dieser Größe ist das eine entlastende Feststellung und zugleich eine unbequeme. Entlastend, weil die Grenzen, an denen große Auftritte tatsächlich hängen, hier keine Rolle spielen. Unbequem, weil damit alle verbleibenden Ursachen im eigenen Bauwerk liegen — und dieses Bauwerk hat man selbst entworfen oder entwerfen lassen.
Alles, was der Besucher sieht
Schriftwahl, Anordnung, Bewegung, Farbigkeit. Keiner der Eingriffe in diesem Text berührt eine dieser Entscheidungen.
- Gestalterisch unverändert
- Vorher und nachher identisch
Was der Server mitschickt
Ob Überschriften als Zeichen oder als Bild ausgeliefert werden, ob Fließtext im Dokument steht, ob Adressen ohne Klick existieren.
- Für den Besucher unsichtbar
- Entscheidet über alles Weitere
Vier Eingriffe, die die Gestaltung nicht antasten
| Problem | Eingriff | Wirkung auf die Gestaltung |
|---|---|---|
| Überschrift als Grafik | Als Text setzen, Schrift einbinden | Keine, bei korrekter Einbindung |
| Text erscheint beim Scrollen | Im Quelltext ausliefern, Effekt beibehalten | Keine, der Effekt bleibt |
| Fallstudie nur als Dokument | Kernaussagen zusätzlich als Seitentext | Keine, das Dokument bleibt |
| Archiv nur über Filter | Übersichtsseite, die alle Projekte verlinkt | Eine zusätzliche Seite |
Die dritte Spalte ist der Grund, warum diese Liste in einer Gestalterrunde durchgeht. Keiner der vier Eingriffe verändert, wie der Auftritt aussieht. Sie verändern, was ausgeliefert wird, und das ist eine technische Ebene unterhalb der Gestaltung. Wer diese Unterscheidung im Gespräch nicht macht, bekommt Widerstand gegen eine Änderung, die niemand sehen wird.
Es lohnt außerdem, den Zeitpunkt richtig zu wählen. Die vier Eingriffe sind während eines laufenden Neuaufbaus fast kostenlos und im Nachhinein deutlich teurer. Wer den eigenen Auftritt ohnehin alle paar Jahre neu gestalten lässt — und in dieser Branche tut das fast jeder —, sollte die Anforderung in das Briefing aufnehmen statt sie später nachzureichen. Ein Satz im Auftrag an die Umsetzung ersetzt zwei Tage Nacharbeit, und er kostet beim Schreiben nichts.
Die Arbeitsproben, auf die nichts verweist
Fallstudien sind bei Agenturen und Architekten das beste Material im Haus: konkret, mit Zahlen, mit einem Vorher und einem Nachher. Sie liegen als gestaltete Dokumente vor, oft in einem Ordner, auf den keine Seite verweist. Wer die Adresse hat, kann sie öffnen; alle anderen erfahren nie von ihrer Existenz.
- Jedes Dokument von der zugehörigen Seite aus verlinken. Eine Fallstudie, die von der Projektseite erreichbar ist, wirkt um ein Vielfaches mehr als eine, die in einem unverlinkten Verzeichnis liegt.
- Die Kernaussagen zusätzlich als Text auf die Seite. Drei bis vier Sätze mit den entscheidenden Angaben. Das Dokument bleibt für alle, die es vollständig wollen.
- Dateinamen benennen, was drin ist. Eine Bezeichnung des Projekts und der Leistung, nicht die Exportnummer aus dem Gestaltungsprogramm.
- Ältere Fassungen zurückbauen. Drei Versionen derselben Fallstudie nebeneinander sind zuerst ein Problem für den Interessenten und erst danach eines für die Auffindbarkeit.
Der zweite Punkt bringt den größten Ertrag und ist bei Gestaltern der unbequemste, weil er verlangt, den sorgfältig gesetzten Inhalt eines Dokuments noch einmal als schlichten Seitentext auszuschreiben. Der Einwand ist verständlich; die Rechnung ist trotzdem eindeutig. Ein Interessent, der zwei Anbieter vergleicht, lädt nichts herunter, bevor er sich für einen Vorauswahlplatz entschieden hat — die drei entscheidenden Zahlen müssen auf der Seite stehen, oder sie sind an dieser Stelle nicht vorhanden.
Ein dritter Punkt gehört dazu und wird bei Gestaltern regelmäßig übersehen: Bildunterschriften. In einem Projektarchiv trägt fast jedes Bild eine, und sie enthält in aller Regel genau die Angaben, nach denen jemand suchen würde — Ort, Bauherr, Material, Jahr, Leistung. Wo diese Unterschriften als Teil der Grafik gesetzt wurden statt als Text daneben, gehen sie vollständig verloren. Sie nachträglich als Text zu ergänzen ist Arbeit von Minuten je Bild und liefert eine erstaunliche Menge brauchbarer Angaben, die vorher schon da waren.
Weiterleitungen nach dem dritten Relaunch
Ein Auftritt, der alle drei Jahre neu gestaltet wird — bei Agenturen und Gestaltern der Regelfall, weil der eigene Auftritt die Handschrift zeigen soll — sammelt Weiterleitungsketten an, die niemand bewusst angelegt hat. Jeder Neuaufbau legte die alten Pfade auf die neuen; beim übernächsten zeigten diese neuen wiederum woanders hin.
Bei achtzig Seiten kostet das keine nennenswerte Kapazität, weshalb es hier gern übergangen wird. Der Grund, es dennoch zu tun, ist ein anderer: Alte Projektadressen werden über Jahre in Portfolios, Fachbeiträgen und Auszeichnungsdatenbanken verlinkt, und jede Kette schwächt, was diese Verweise beitragen. Bei einem Haus, dessen Ruf zu einem erheblichen Teil aus solchen externen Erwähnungen besteht, ist das der eigentliche Verlust.
Zur vierten Zeile der Aufzählung noch ein Wort, weil sie ein Nebenproblem betrifft, das mit Auffindbarkeit nur mittelbar zu tun hat. Wo drei Fassungen derselben Fallstudie parallel abrufbar sind, findet ein Interessent unter Umständen die älteste — mit Zahlen aus einem Projekt, das seither weitergelaufen ist, und mit einer Gestaltung, die das Haus längst überholt hat. Der Schaden ist in diesem Fall weniger die verpasste Auffindbarkeit als der Eindruck, den die veraltete Fassung hinterlässt. Alte Fassungen zurückzubauen kostet Minuten und gehört in denselben Arbeitsgang.
Wie man feststellt, dass die Einreichung gewirkt hat
Eine Adresse einzureichen ist eine Bitte, keine Vereinbarung. Bewiesen ist erst etwas, wenn sie irgendwann mit Einblendungen im Bericht steht, und dorthin sind es mehrere Wochen. Was dazwischenliegt, lässt keinerlei Schluss zu — und ausgerechnet dort wird man ungeduldig.
Was funktioniert: einmal abschicken, sieben Tage die Finger davon lassen, danach nachsehen, ob die Adresse aufgenommen wurde. Ist sie nach vierzehn Tagen weiterhin nicht dabei, liegt der Fehler bei der Seite und nicht beim Ablauf. Wo viel gestaltet wurde, ist fast immer die Auslieferung schuld; an zweiter Stelle folgt, dass niemand auf die Seite verlinkt. In einer verbundenen Umgebung ist auf einen Blick erkennbar, welcher der beiden Fälle zutrifft, ganz ohne separat geführte Liste.
Diese Ketten gehören nach jedem Neuaufbau erneut geprüft, nicht ein einziges Mal. Jeder Umbau legt eine weitere Schicht darauf, und eine Schicht auf einer bestehenden Kette verlängert sie, statt sie zu ersetzen. Eine automatische Prüfung, die meldet, sobald eine Adresse über mehr als eine Station läuft, ist in einer Stunde eingerichtet und verhindert dauerhaft, dass sich das Problem wieder aufbaut. In einem Haus, das seinen Auftritt regelmäßig erneuert, ist das die Differenz zwischen einem sauberen Bestand und einem, der bei jedem Durchgang wächst.
Bei dieser Prüfung fällt regelmäßig noch etwas anderes auf, das sich nebenbei erledigen lässt: Adressen, die aus früheren Auftritten stammen und heute auf die Startseite umgeleitet werden. Das war beim jeweiligen Umbau der bequemste Weg und ist inhaltlich fast immer falsch. Wer über eine alte Projektadresse kommt, sucht dieses Projekt und nicht das Unternehmen. Die passende Umleitung führt auf die heutige Fassung desselben Projekts oder, wenn es die nicht mehr gibt, auf die Übersicht der zugehörigen Leistung. Diese Zuordnung zu treffen dauert je Adresse zwei Minuten und macht aus einer technisch korrekten Weiterleitung eine, die dem Besucher hilft. In einer gemeinsamen Übersicht lässt sich anschließend ablesen, welche der alten Adressen überhaupt noch angesteuert werden.
Die Abfolge der Schritte
Die Reihenfolge wiegt hier schwerer als jeder einzelne Schritt, weil jede Etappe die Messungen der vorigen wertlos macht. Einzureichen, bevor die Auslieferung stimmt, ist verschenkt; auszuwerten, bevor das geklärt ist, beruht auf lückenhaften Zahlen.
| Schritt | Aufgabe | Aufwand |
|---|---|---|
| Eins | Prüfen, ob Text im ausgelieferten Quelltext ankommt | Ein Vormittag |
| Zwei | Überschriften und Fließtext als Text setzen | Ein bis zwei Tage Entwicklung |
| Drei | Übersichtsseite bauen, die alle Projekte verlinkt | Ein Tag |
| Vier | Fallstudien verlinken und Kernaussagen ausschreiben | Eine Stunde je Projekt |
| Fünf | Geändertes übergeben, Wichtigstes zuerst | Minuten |
Wie sich der Bestand vor und nach diesen Eingriffen entwickelt, lässt sich in einer gemeinsamen Übersicht nebeneinanderlegen — was bei einer Maßnahme, die von außen unsichtbar ist, die einzige Möglichkeit darstellt, ihre Wirkung überhaupt zu belegen.
Welche Begriffe im eigenen Feld überhaupt erreichbar sind und deshalb im Text vorkommen sollten, beantwortet die Keyword-Recherche anhand gemessener Mengen. Welche Seiten fehlen, um das eigene Vorgehen darzustellen, gehört zur Content-Strategie, und wie sich die Anforderungen je Berufsgruppe unterscheiden, zeigt die Übersicht für Architekten ebenso wie die für Modedesigner. Alle vier aus einem Zugang zu betreiben hält die Abfolge ein.
Zum Schluss die Einordnung, die in dieser Branche besonders wichtig ist. Nichts an den beschriebenen Eingriffen verlangt, den eigenen gestalterischen Anspruch zu senken. Sie verlangen, eine zweite Ebene mitzudenken, die im Entwurf nicht vorkommt und die im Ergebnis niemand sieht. Wer das einmal in die eigene Arbeitsweise aufgenommen hat, wendet es anschließend auch bei Kundenprojekten an — und das ist, gemessen an einem Nachmittag Aufwand, der ungleich größere Ertrag.
Bei den erwarteten Wirkungen lohnt eine nüchterne Einordnung. Diese Eingriffe erzeugen keine neue Nachfrage. Sie sorgen dafür, dass die vorhandene Nachfrage auf Seiten trifft, die von außen überhaupt lesbar sind — und das zeigt sich nicht als Sprung, sondern als stetige Verbesserung über zwei bis drei Quartale. Bei einem Auftritt, der bisher nahezu nichts ausgeliefert hat, kann die Veränderung allerdings ungewöhnlich deutlich ausfallen, weil vorher praktisch von null gestartet wurde. Wer diese Erwartung vorher ausspricht, vermeidet sowohl die Enttäuschung nach vier Wochen als auch die Überraschung nach sechs Monaten.
Erfassungsstand des eigenen Auftritts prüfen
Fragen aus Gestaltung und Umsetzung
Müssen wir unsere Gestaltung ändern?
Nein. Es geht um das, was der Server verschickt, nicht um das, was der Besucher sieht. Beides lässt sich unabhängig festlegen, und bei sauberer Umsetzung sieht die Seite anschließend exakt gleich aus. Diese Unterscheidung gehört an den Anfang jedes Gesprächs darüber, sonst entsteht Widerstand gegen eine Änderung, die niemand bemerken wird.
Unsere Überschriften sind gesetzte Grafiken. Wie schlimm ist das?
Es kostet genau die Wörter, die am schwersten wiegen. Die Lösung ist nicht, auf eine andere Schrift auszuweichen, sondern die vorhandene korrekt einzubinden und die Überschrift als Text zu setzen. Das ist bei praktisch jeder Schrift möglich und Arbeit von Stunden, nicht von Tagen.
Reicht unser Tageskontingent bei achtzig Projektseiten?
Um ein Vielfaches. Tausend Adressen pro Tag decken einen solchen Auftritt zwölfmal ab. Wenn also eine Seite trotz Einreichung nicht erscheint, liegt es nicht am Kontingent — bei gestaltungsstarken Auftritten fast immer an der Auslieferung, danach an fehlenden Verweisen.
Sollen wir Fallstudien als Dokument oder als Seite veröffentlichen?
Beides. Das gestaltete Dokument bleibt für alle, die es vollständig wollen; die drei oder vier entscheidenden Angaben gehören zusätzlich als Text auf die Projektseite. Ein Interessent im Vergleich lädt nichts herunter, bevor er eine Vorauswahl getroffen hat — was auf der Seite nicht steht, existiert für diese Entscheidung nicht.
Was tun mit den Adressen aus dem letzten Auftritt?
Jede dauerhaft auf ihre inhaltliche Entsprechung weiterleiten, in einem einzigen Schritt. Alte Projektadressen sind über Jahre in Portfolios und Auszeichnungsverzeichnissen verlinkt, und jede Kette schwächt, was diese Verweise beitragen. Ersatzloses Abschalten wirft den Aufbau mehrerer Jahre weg.
Unser Archiv funktioniert über Filter. Ist das ein Problem?
Für die Bedienung nicht, für die Auffindbarkeit ja. Ein Filter ist eine Anweisung an einen Menschen und kein Weg. Die Lösung ist eine schlichte Übersichtsseite, die sämtliche Projekte verlinkt — sie darf unauffällig gestaltet sein und muss nur existieren und erreichbar sein.
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